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Medien Nach Kesb-Urteil: Bruno Hug muss gehen

Worum geht es? Zwischen den «Obersee Nachrichten» und den Kesb-Behörden gibt es ein jahrelanger Streit. Der Streit ging bis vor Gericht. Dieses hatte am Dienstag eine Klage der Stadt Rapperswil-Jona und des Präsidenten der Kesb Linth gegen die «Obersee Nachrichten» weitgehend gutgeheissen. Die Gratiszeitung habe eine persönlichkeitsverletzende Kampagne gegen die Kläger geführt. Gemäss dem Urteil haben die «Obersee Nachrichten», deren Verleger und Redaktor Bruno Hug sowie ein weiterer Redaktor zwischen September 2014 und August 2017 mit zahlreichen Berichten und Leserbriefen eine Kampagne geführt, deren Stossrichtung es war, die Kesb Linth und deren Präsidenten in der Öffentlichkeit zu diskreditieren.

Was geschieht nun? «Der bisherige Leiter und Chefredaktor, Bruno Hug, scheidet aus dem Unternehmen aus», heisst es in einer Mitteilung. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes würden keine weiteren Auskünfte gegeben. Der Verwaltungsrat habe zudem beschlossen, das Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland in Sachen Kesb/Stadt Rapperswil-Jona zu akzeptieren. Die Redaktion in Rapperswil sei am Freitag informiert worden.