Kriminalstatistik 2016 Mehr Einbrüche in Glarus, weniger in Ausserrhoden

Die Zahl der Straftaten im Kanton Glarus hat 2016 leicht zugenommen. Es waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Klar zugenommen haben die Gewalttaten. Anders präsentieren sich die Zahlen in Appenzell Ausserrhoden. Die Straftaten gingen um zwölf Prozent zurück.

Polizeiauto

Bildlegende: Im kleinen Kanton Glarus können bereits wenige Straftaten die Statistik stark beeinflussen. Keystone

Glarus: Im Kanton wurden im vergangenen Jahr 1877 Straftaten verübt. Vor allem die Anzahl gegen Leib und Leben habe stark zugenommen, wie die Glarner Kantonspolizei am Dienstag mitteilte: um 39 Prozent auf 135. Tendenzen abzuleiten sei bei den eher kleinen Zahlen aber nicht zulässig, kommentierte Kripochef Rolf Gubser die Zahlen 2016.

Appenzell Ausserrhoden: 2016 lag die Gesamtkriminalität mit 2231 erfassten Straftaten 16 Prozent unter jener von 2015. Insbesondere gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde weniger verstossen. Anders als in Glarus, aber gleich wie in St. Gallen und im Thurgau, nahmen die Einbruchdiebstähle ab.

Grundlagen der Statistik

Unter einem Fall wird die Gesamtheit aller Straftaten verstanden, die innerhalb einer Anzeige oder eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens registriert werden. Es werden nur Straftaten berücksichtigt, die auf Schweizer respektive dem entsprechenden kantonalen Territorium stattgefunden haben oder deren Schaden auf diesem Territorium eingetroffen ist, ohne dass die geschädigte Person dieses verlassen hätte.