Mehr Flüge ab Altenrhein

Ab 2016 will die People's Viennaline mehr Flüge nach Wien anbieten. Geplant sind unter der Woche vier anstatt drei Flüge täglich. Zudem werden auch Destinationen in Griechenland und auf Mallorca angeflogen.

Der Flugplatz Altenrhein will sich kontinuierlich weiterentwickeln, um finanziell auf gesunden Beinen zu stehen, wie Armin Unternährer, CEO des Flugplatzes und der Fluggesellschaft People's Viennaline, betont. Aus diesem Grund komme man den Kunden entgegen und biete beispielsweise mehr Flüge nach Wien an.
Ziel des Flugplatzes sei es nicht, ein kleines Zürich oder ein kleines München zu werden.

Baubewilligung für Hangar kommt

In Zukunft gebe es andere Prioritäten. So setzen die Verantwortlichen seit Jahren alles daran, dass ein Hangar gebaut werden kann. Einsprachen haben das Projekt sieben Jahre lang blockiert. Die Baubewilligung sollte in Kürze erteilt werden. Aber: Auch dann gebe es die Möglichkeit für Einsprachen, so der CEO. Trotzdem bleibt er zuversichtlich, dass der Hangar irgendwann gebaut werden kann.

Mann mit roter Krawatte

Bildlegende: CEO Armin Unternährer. SRF

Finanzielle Herausforderungen

Zu kämpfen haben Flugplatz und Airline aber nicht nur auf dem Rechtsweg, sondern auch finanziell. So müssen die regionalen Flughäfen die Kosten für die Flugsicherheit ab dem nächsten Jahr selbst bezahlen. Kostenpunkt: Fünf Millionen Franken pro Jahr. Ein Ding der Unmöglichkeit, wie Unternährer betont. Für 2016 habe man mit Bundesrätin Doris Leuthard eine Lösung gefunden - anschliessend wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Finanzierung für die kommenden Jahre zu regeln. So, dass sie für die regionalen Flughäfen tragbar sei.

Auch der starke Schweizer Franken macht dem Flughafen und der Airline zu schaffen. «Wir werden aber trotz allem schwarze Zahlen schreiben», verrät der CEO.