Mehr Geld für Glarner Gemeinden

Die Glarner Regierung muss eine neue Vorlage zum Finanzausgleich ausarbeiten. In dieser soll geregelt werden, dass die drei Gemeinden künftig mehr Geld bekommen. Sie haben sich nach der Gemeindereform finanziell nicht so schnell erholt wie erwartet.

Gemeinde Glarus

Bildlegende: Im Glarnerland wird das Geld neu verteilt. Keystone

Am Mittwoch erhielt die Glarner Regierung vom Landrat den Auftrag, das Gesetz über den Finanzausgleich zu revidieren. Anlass zu dieser Motion gaben die schlechten Gemeindefinanzen. Finanziell hat sich die radikale Gemeindereform nämlich nicht so ausgezahlt wie erwartet.

Der Gemeindepräsident von Glarus Süd sagt, dass ein paar Millionen Franken weniger an Steuergelder reinkamen als ursprünglich angenommen. Die Regierung bestätigte diese Tatsache und sagte aber auch, dass es für die Gemeinden unablässlich sei, die Strukturen zu bereinigen oder die Steuern zu erhöhen. Es könne nicht sein, dass der Kanton immer einspringe.

Jetzt arbeitet die Regierung eine Vorlage aus, welche aufzeigt, wieviel mehr Geld die Gemeinden aus dem Finanzausgleich bekommen und für wie lange. Ziel sei es, dass die Landsgemeinde im Frühling 2014 darüber abstimmen kann.