Mehr Unfälle auf Thurgauer Gewässern

Im Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins kam es in der vergangenen Wassersportsaison zu 16 registrierten Unfällen. Dies ist eine Zunahme zum Vorjahr. Die Seepolizei zieht dennoch eine durchschnittliche Bilanz.

Schiff der Seepolizei auf dem See

Bildlegende: Die Seepolizei Thurgau musste im vergangenen Jahr 111 Personen aus Seenot retten. ZVG

Die Gesamtzahl der Unfälle auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins stieg mit 16 registrierten Unfällen (siehe Tabelle) leicht an. Dies dürfte unter

anderem auf das sehr schöne Wetter während der Sommermonate zurückzuführen sein, schreibt die Thurgauer Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Die Schadenssumme aller Unfälle ist mit rund 44‘750 Franken 50 Prozent höher als 2014.

Kampagne läuft weiter

Auf der Hochrheinstrecke gab es im vergangenen Jahr vier Unfälle (2014: 1) zu verzeichnen. Zudem kam es immer wieder zu brenzligen Situationen, weil Freizeitkapitäne die Kraft des Wassers und die Gefahren der Hindernisse unterschätzen. Deshalb führte die Seepolizei insbesondere an Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen Kontrollfahrten durch.
Mit der Präventionskampagne «Keine Haie im Rhein» wurde mit prägnanten Plakaten und Botschaften auf die Gefahren des Fliessgewässers aufmerksam gemacht. Diese Präventions- und Kontrollbemühungen werden auch im laufenden Jahr fortgeführt, heisst es seitens der Kantonspolizei weiter.

Begehrte Schiffsmotoren

Bei den Vermögensdelikten blieb die Situation stabil. 13 Schiffsmotoren wurden gestohlen, was gegenüber 2014 einer Zunahme von vier Aussenbordmotoren entspricht. Von den fünf als gestohlen gemeldeten Schiffen konnten vier wieder aufgefunden und an die Besitzer zurückgegeben werden.

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Mehr Meldungen bei der Seepolizei


2015
2014
Gesamtzahl der Unfälle auf dem Thurgauer Teil
des Bodesees und Hochrheins
1613
Personen aus Seenot gerettet
11163
Vermögensdelikt: Diebstahl von Schiffsmotoren
139