Mehr Verkehr auf St. Galler Strassen

Die Blechlawine auf St. Galler Kantonsstrassen ist 2014 unvermindert gerollt. Durchschnittlich nahm der Verkehr um 1,1 Prozent zu. Mehr Verkehr gab es vor allem an den Grenzübergängen und auf der A53 im Linthgebiet.

Autos fahren über eine Brücke am Grenzübergang

Bildlegende: Besonders an den Grenzübergängen nahm der Verkehr zu. zvg

Bei der A53 in Schmerikon Uznaberg wurden an Werktagen durchschnittlich 28'668 Fahrzeuge gemessen, gesamthaft stieg das Verkehrsaufkommen hier um 3,1 Prozent. Bei der Messstelle Wagen Erlen auf der A53 hat der Verkehr um 1,8 Prozent zugenommen. Der zweispurige Seedamm in Rapperswil wurde 2014 werktags mit durchschnittlich 25'733 Fahrzeugen (Vorjahr 26'143) weniger stark befahren als im Vorjahr. Mehr Fahrzeuge wurden in der Stadt St. Gallen am Unteren Graben gezählt, nämlich 26'382 (25'738). An der Zürcherstrasse in St. Gallen waren es 24'159 Fahrzeuge (24'403).

Starke Zu- und Abnahmen des Verkehrs entstehen hauptsächlich durch Baustellen und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst. Dadurch könne es zu grösseren Schwankungen kommen.

Auffällig ist die Verkehrszunahme an sämtlichen Grenzübergängen. In Au nahm der Verkehr um 2,8 Prozent zu, beim Grenzübergang in Kriessern sogar um 5,9 Prozent.