Mehrheitlich gute Noten für Ostschweizer Zoos

Der Schweizer Tierschutz (STS) hat 21 Zoos in der Schweiz unter die Lupe genommen. Auch neun Zoos aus der Ostschweiz hat sich der STS genauer angesehen. Fazit: Mehrheitlich bekommen die Zoos gute Noten für die Haltung der Tiere.

In den Zoos habe ein Umdenken hin zu artgerechter Haltung stattgefunden, schreibt der Schweizer Tierschutz im aktuellen «Zoobericht 2014». Auch die neun Zoos in der Ostschweiz schneiden mehrheitlich positiv ab.

  • Gute Noten bekommen der Wildpark Peter und Paul in St.Gallen, der Greifvogelpark Buchs, der Tierpark Chur und der Walter Zoo in Gossau. Der Wildpark Peter und Paul sei vorbildich in der artgerechten Haltung der Wildtiere, der Tierpark Chur habe einen wertvollen Bestand von Pro Specie Rara-Nutztieren und der Walter Zoo schenke der artgerechten Haltung viel Beachtung, heisst es im «Zoobericht 2014».
  • Einen Vorbehalt bekommt der Schlangenzoo Eschlikon für die Haltung giftiger Schlangen. Der Bericht betont aber, dass die Haltung gut sei und die Schlangen ausreichend Nahrung erhielten.
  • Negative Anmerkungen gibt es für das Connyland in Lipperswil, den Kinderzoo Knie in Rapperswil, den Plättli-Zoo in Frauenfeld und den Zoo Bad Ragaz. Sowohl im Connyland als auch im Kinderzoo Knie wird die Haltung der Seelöwen beanstandet; das Bassin sei zu klein. Der Plättli-Zoo bekommt einen negativen Eintrag für die Haltung der Schimpansen, und der Zoo Bad Ragaz wird für die Haltung der Raubkatzen kritisiert.

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