«Meine Geschichte ist neu interpretiert worden»

Mit dem Film «Rosie» erntete der Rheintaler Regisseur Marcel Gisler viel Applaus und Preise beim Schweizer Fernsehpreis. Zwar erzählt er mit diesem Film seine Geschichte, mit der Intepretation der Schauspieler habe sich diese aber auch geändert sagt er in einem Interview.

Mann mit Mikrofon

Bildlegende: Der Rheintaler Regisseur Marcel Gisler hält eine Rede anlässlich der diesjährigen Solothurner Filmtage. Keystone

Mit dem Spielfilm «Rosie» erzählt der gebürtige Rheintaler einen Teil seiner Lebensgeschichte. Im Film stellt Rosie seine Mutter dar, die auf die Pflege ihrer beiden Kinder angewiesen ist. Sie wird als eine lebenskluge, aber teilweise auch verbitterte Seniorin gezeigt.

Mit diesem Film geht der 52jährige Marcel Gisler zurück in seine Heimat Altstätten. Nachdem seine eigene Mutter vor zehn Jahren starb, kehrte er zurück nach Deutschland und war nur noch selten in der Schweiz. Mit diesem Spielfilm lernte die Vorzüge seiner Heimat neu schätzen.

«Rosie» feierte grosse Erfolge. Unter anderem als Eröffnungsfilm der Solothurner Filmtage 2013. Die Hauptdarstellerin Sibylle Brunner gewann als Rosie den Schweizer Fernsehpreis.

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