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Ostschweiz Mels nimmt bis zu 50 Asylsuchende auf

Während den Wintermonaten waren Asylsuchende mit einem Nichteintretensentscheid in Berghaus Girlen oberhalb von Ebnat-Kappel untergebracht. Der Vertrag läuft nun aber aus. Nun springt die Gemeinde Mels im St. Galler Rheintal in die Bresche - aber nur befristet.

Das Berggasthaus Girlen oberhalb von Ebnat-Kappel diente während der Wintermonate zur Unterbringung der abgewiesenen Asylsuchenden. Den Sommer durch waren sie in der Gruppenunterkunft «Heiligkreuz» in Mels untergebracht.

Nachdem der Vetrag mit Ebnat-Kappel nun ausgelaufen ist, konnte eine Lösung mit Mels gefunden werden. Die Gemeinde nimmt ab dem 1. Mai 2014 bis zu 50 Asylsuchende auf. Und zwar für das ganze Jahr.

Warten auf die neue Asylpolitik

«Die Lösung ist aber bis Ende 2015 befristet», sagt Beat Tinner, Präsident der Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten, gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF 1. Dies deshalb, weil der Bund derzeit das Asywesen neu strukturiere.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei noch unklar, wo im Kanton später wie viele Asylsuchende untergebracht werden müssten. Man wolle die Entscheide des Bundes erst abwarten.

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