Mit einem App die Stadt St. Gallen aufräumen

Ein Graffity an einer Wand, ein Schlagloch in der Strasse, eine Strassenlaterne, die nicht mehr funktioniert - solche Schäden sollen in der Stadt St. Gallen schon bald per Smartphone gemeldet werden können. Wie schnell die Stadt reagiert und die Probleme löst, ist nicht genau festgelegt.

Ein mit Wasser gefülltes Schlagloch in einer Strasse. Im Hintergrund ist ein Auto erkennbar.

Bildlegende: Noch ist unklar, wie schnell die Stadt die gemeldeten Schäden beheben wird. Keystone

In der Stadt Zürich gibt es bereits eine ähnliche App mit dem Namen «Züri wie neu». Wenn einer Person auf der Strasse etwas auffällt, kann er oder sie ein Foto des Schadens machen und auf dem Smartphone den genauen Standort eingeben.

Die Stadt Zürich antwortet nach mindestens fünf Tagen auf alle Mitteilungen. Bis die Probleme behoben werden, kann es aber länger dauern. In Zürich ist die App ein Erfolg: Etwa 30 Meldungen gehen pro Tag bei der Stadt ein.

St. Gallen möchte eine ähnliche Funktion in der bereits bestehenden App der Stadt integrieren. Es wird zwar keine Frist festgelegt, in welcher die Meldungen beantwortet werden müssen. «Länger als fünf Tage wird es aber nicht dauern», versichert Roman Kohler von der Fachstelle Kommunikation. Im Sommer startet die Testphase. Falls diese erfolgreich verläuft, wird die Funktion ab Herbst definitiv eingerichtet.