Mit Kongress und Events Generationen verbinden

Generationen verbinden und Lösungen für die Überalterung der Gesellschaft finden: Das ist das Ziel des Generationenforums.

Alte und junge Frauen im Gespräch.

Bildlegende: Mit lokalen Veranstaltungen sollen Generationen an einem Tisch vereint werden. Keystone

In diesen Tagen findet in St.Gallen das 10.WDA-Forum statt – das «World Demographic & Ageing Forum». Eine Veranstaltung an der Universität St.Gallen, an der sich Fachleute mit dem Alter, dem Altern und den damit verbundenen Problemen der Gesellschaft befassen.

Aushängeschild

Diese Veranstaltung ist das Aushängeschild des WDA-Forums. Allerdings betont Konstantin Köberle, Vizepräsident des Forums, dass sie Stiftung vermehrt auch in regionale Anlässe investieren will. Dabei ginge es vor allem darum, Informationen zu vermitteln und Diskussionen mit dem lokalen Publikum zu lancieren. So hat das WDA-Forum dieses Jahr zum Beispiel Abende zum Thema «Die Medizin im Alter» organisiert oder den sogenannten Generationenclub, wo diverse Themen in lockerer Gesprächsform diskutiert werden.

Generationen verbinden

Dem WDA-Forum geht es aber nicht alleine um das Thema «Alter». Vielmehr wolle man auch Generationen verbinden, sagt Köberle. So wird dieses Jahr das Projekt «Krönli Kids» ausgezeichnet. Ein Projekt bei dem es beim Fussballclub Brühl St.Gallen um generationenübergreifende Zusammenarbeit geht: Senioren trainieren die Fussballjunioren.

Unruhige Vorgeschichte

Das WDA-Forum gibt es seit rund 15 Jahren. Es ist in St.Gallen beheimatet und hatte eine unruhige Gründungsphase, welche auch politische Vorstösse in Gemeinde- und Kantonsparlament auslöste. Insbesondere ging es dabei um die Frage, wie viel öffentliche Unterstützung dieser Generationenkongress haben soll. Ebenso wollten die Initianten die Veranstaltung aus St.Gallen abzügeln, nach Zürich.

Nach einer Neuorganisation findet dieses Jahr nun der 10. Kongress in St.Gallen statt. Man wolle, so Köberle, auch in Zukunft eine Anlaufstelle für Generationenfragen sein und die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisieren.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17.30 Uhr