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Ostschweiz Mit Rute gegen die Trockenheit

Meinrad Zahner hat auf einer Alp oberhalb Schänis Wasseradern geortet. Dies könnte das Wasserproblem der Alp entschärfen. Nun entscheidet die Ortsgemeinde über die Nutzung der Ader.

Meinrad Zahner
Legende: Mit seiner Ypsilonrute spürt Meinrad Zahner Wasseradern auf. zvg

Die Ortsgemeinde Schänis-Dorf ist Besitzerin der Alp Bätruns. Auf der rund 60 Hektar grossen Alp weiden jede Saison rund 100 Tiere. Herrscht Trockenheit, fehlt es rasch an Wasser. Nun hat Rutengänger Meinrad Zahner auf der Alp Wasseradern geortet. Bei der Ortsgemeinde zeigt man sich erfreut über das Resultat von Zahners Untersuchungen.

Für die Alp könnte dieser Fund zukunftsweisend sein, erklärt der Präsident Erwin Schirmer. Ob und wann die Wasserader gefasst wird, entscheidet die Ortsgemeinde in den kommenden Wochen. Bis dann muss der genaue Aufwand für die Wasserfassung festgelegt werden. Die Finanzierung ist noch nicht geklärt. Sie dürfte laut dem Präsidenten bei der Ortsgemeinde liegen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Berli, St. Gallen
    Dies war der Beschluss einer Expertenkommission vor 60 Jahren. Etliche Untersuchungen kamen seither zum gleichen Schluss: "Die Direktoren der Landesämter müssen nachdrücklichst darauf aufmerksam machen, daß die Wünschelrute zum Aufsuchen von Bodenschätzen jeglicher Art, einschließlich Wasser, völlig unbrauchbar ist. Vor allem muß bei Arbeiten, die durch öffentliche Mittel finanziert werden, aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnis die Verwendung der Wünschelrute entschieden abgelehnt werden.“
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