Vogelgrippe am Bodensee Naturmuseum St. Gallen: Keine lebenden Hühner und Küken

Nächste Woche eröffnet die Ausstellung «Allerlei rund ums Ei» im St. Galler Naturmuseum. Wegen der Vogelgrippe können aber keine lebenden Hühner, Wachteln und Küken gezeigt werden.

Küken

Bildlegende: Küken gibt es an der «Osterausstellung» im Naturmuseum St. Gallen vorerst nicht zu sehen. Keystone

  • Ausgangslage: Im November 2016 wurden am Bodensee erste Fälle des Vogelgrippevirus bei Wildvögeln entdeckt. Das zuständige Bundesamt hat darauf verschiedene Massnahmen ergriffen, damit sich die Vogelgrippe nicht ausbreitet.
  • Was bedeutet das: Weil der zuständige St. Galler Kantonstierarzt bis Ende März verboten hat, Bruteier, lebende Küken, Hühner und Wachteln zu transportieren, ist auch kein Transport ins St. Galler Naturmuseum möglich. Die Gehege bleiben zum Start der Ausstellung «Allerlei rund ums Ei» leer.
  • Die Alternative: Das Naturmuseum zeigt andere, lebende Tiere, wie Kaninchen, aber auch eierlegende Grossinsekten und riesige Achatschnecken, wie es in einer Mitteilung heisst. Und falls das Verbot Anfang April aufgehoben wird, können die Küken, Hühner und Wachteln ihre Gehege doch noch beziehen.