Naturpärke bekommen mehr Geld

Nach dem Ständerat will auch die Umweltkommission des Nationalrates mehr Geld für die Naturpärke. Am Dienstag hat sie eine Motion zur Annahme empfohlen. In der Ostschweiz ist man erfreut über den Gedsegen.

Naturpark Neckertal

Bildlegende: Regionaler Naturpark Neckertal: Im November wird entschieden, ob er umgesetzt werden soll. Keystone

In einer Motion hat der Walliser CVP-Ständerat René Imoberdorf die Erhöhung der Beiträge an die Naturpärke auf 20 Millionen Franken gefordert. Nach dem Ständerat hat nun die Umweltkommission des Nationalrates (Urek) dem Anliegen zugestimmt. Die Urek unterstütze das Anliegen, weil die Zahl der Pärke steige und nur mit der Verdoppelung der Beiträge «ein qualitativ guter Parkbetrieb» sichergestellt werden könne, hiess es am Dienstag im Rat.

Das kommt in der Ostschweiz gut an. Seit letztem Herbst gilt die Region Neckertal offiziell als Kandidat für einen regionalen Naturpark – und damit bekommt sie Geld vom Bund. «Der Entscheid zeigt, dass unsere Arbeit etwas Wert ist», so Adrian Steiner, Geschäftsführer des Naturparks Neckertal.

Neben dem Natioanlpark gibt es heute 14 regionale Pärke und einen Naturerlebnispark. Hinzu kommen zwei Kandidaten für Nationalpärke und zwei Gesuche für weitere regionale Naturpärke.