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Nein zu Fracking Innerrhoden will kein Erdöl vom Fusse des Säntis

Fracking
Legende: Fracking wie in Kalifornien: Am Fusse des Säntis soll dies nicht möglich sein. Keystone

1955 haben die Ostschweizer Kantone ein Konkordat «über die Schürfung und Ausbeutung von Erdöl» abgeschlossen. Die Konzession ist ausgelaufen. Deshalb müssen die Kantone ein neues «Gesetz über die Nutzung des Untergrundes» erlassen. Das Innerrhoder Kantonsparlament hat das Gesetz am Montag in erster Lesung diskutiert.

Die Fracking-Methode zur Gewinnung von fossilen Brennstoffen aus dem tiefen Untergrund ist in den meisten Kantonen umstritten. Für ein generelles Verbot haben sich aber weder Bund noch Kantone ausgesprochen. Appenzell Innerrhoden will Fracking nicht zulassen – aus Gründen des Umweltschutzes.

Die Fracking-Methode wird aber auch bei speziellen Geothermie-Verfahren im tiefen Untergrund angewandt. Hier will das Parlament nochmals über die Bücher.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Gemperle (PGT)
    Ich habe vor einiger Zeit ablehnend über das "Fracking" hier geschrieben und wurde von den "Superspezialisten" zusammengestaucht. Da sind die Ausserrödler schlauer. Bravo !
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  • Kommentar von Urs Ziegler (Urs Ziegler)
    Fracking ist gefährlich und zwar wegen der Umweltverschmutzung und wegen der Erbebengefahren. Beim Fracking wird Wasser in die tiefen Schichten gepresst und dieses Wasser wirkt wie Schmiermittel. Die Wirkung ist noch stärker als bei Geothermie. Im mittleren Westen der USA hat Fracking zu Erbeben mit erheblichen Schäden geführt. Das sollten wir uns keinesfalls antun.
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