Neue Sporthalle Arbon wird zum Gerichtsfall

Die Sekundarschulgemeinde Arbon hat wegen eines Schadenfalls beim Turnhallen-Bau gegen fünf Unternehmen eine Klage eingereicht. Da man sich vor dem Friedensrichter nicht einigen konnte, kommt der Fall nun vor Gericht.

Die Sporthalle Arbon im Rohbau.

Bildlegende: Eigentlich hätte die Sporthalle 2012 eröffnet werden sollen. zvg

Über dem Bau der neuen Sporthalle in Arbon hängt irgendwie ein Fluch. Dies könnte man meinen, wenn man die Geschichte dieses Bauwerks studiert. Vor vier Jahren war noch alles gut, damals beim Baustart für das 15-Millionen-Projekt. Kurze Zeit später aber kamen die ersten Probleme: 2012 wölbte sich der Boden wegen eines Planungsfehlers.

Kurz darauf stieg Wasser vom Boden her auf. Die Sanierungskosten betrugen 2,4 Millionen Franken.

Die Sekundarschulgemeinde klagte daraufhin fünf Unternehmen ein. Die beiden Termine vor dem Friedensrichter haben zu keiner Lösung geführt.

Unabhängig von diesem Verfahren wird der Bau der Turnhalle vorangetrieben. «Wir können die Halle ja nicht verroten lassen, wir brauchen sie dringend», sagt Robert Schwarzer, Präsident der Sekundarschulgemeinde Arbon. Ziel sei es, dass die Halle Ende 2015 fertig sei. Dies sei aber zugegebenermassen ein ehrgeiziger Plan, so Schwarzer.