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Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 17.07.2019.
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Neustart beim FC Wil Der Instinkt-Trainer Ciriaco Sforza

Als Spieler galt Ciriaco Sforza als einer der besten Schweizer Fussballer. Nun will er seine Ideen beim FC Wil umsetzen.

Im Frühjahr 2019 gab der FC Wil bekannt, dass der ehemalige Schweizer Nationalspieler Ciriaco Sforza als neuer Trainer verpflichtet werden konnte. Der 49-Jährige soll den Club auf Vordermann bringen. «Mich überzeugt das langfristige Ziel, mit jungen Spielern arbeiten zu wollen. Beim FC Wil haben sie die Möglichkeit, sich positiv weiterzuentwickeln», liess sich Sforza in einer Medienmitteilung zitieren.

Sforza weiss, was es heisst, als junger Spieler in den Profifussball einzusteigen. Als 16-Jähriger debütierte er bei den Grasshoppers in der Nationalliga A. Später spielte er in der deutschen Bundesliga bei Bayern München und Kaiserslautern sowie bei Inter Mailand in der italienischen Serie A. Für die Schweiz kam er bei 79 Länderspielen zum Einsatz.

«Ich will den jungen Spielern etwas von dem zurückgeben, was ich im Fussball erleben durfte», sagt Ciriaco Sforza. Er hat das Team des FC Wil auf die neue Saison nach seinen Ideen und Wünschen neu zusammengestellt. Er will die Spieler sportlich, vor allem aber auch menschlich, weiterbringen und ihnen seine Lebenseinstellung und Fussballphilosophie weitergeben.

Es ist Leidenschaft und deshalb bin ich auch wieder eingestiegen.
Autor: Ciriaco Sforza

Vor seinem Engagement beim FC Wil war Sforza beim FC Luzern, GC und dem FC Thun als Trainer tätig. 2015 zog er sich dann aus dem Fussballgeschäft zurück und legte eine Pause ein. Er habe einiges neu ordnen müssen, sagt Sforza: «Es kamen Momente, in denen ich mich gefragt habe, was mein Leben eigentlich wert ist. Ich musste mich wieder neu kennenlernen.»

Dann seien die Freude und das Interesse am Fussball zurückgekehrt. Er habe sich die Spiele wieder nicht mehr nur im Fernsehen, sondern auch in den Stadien angesehen. «Ich liebe den Fussball. Es ist Leidenschaft und deshalb bin ich auch wieder eingestiegen.»

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