Notmassnahmen für Thurgauer Fische

Die Hitze macht den Fischen in Thurgauer Bächen und im Rhein zu schaffen. Die Fischereiverwaltungen mussten Notabfischungen veranlassen, im Rhein werden derzeit Bachmündungen ausgegraben.

Vier Bäche im Kanton seien bereits ausgetrocknet, sagt der Amtsleiter der Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung, Roman Kistler. Bei den Notabfischungen seien die Forellen aus den verbleibenden Tümpeln umgesiedelt worden.

Im Rhein werden die Zuläufe von Bächen ausgegraben. Dies soll kühlere Plätze für die Äschen schaffen, die bei den jetzigen Rheintemperaturen bereits gestresst seien.

An ein Ausmass wie im Jahr 2003 mag Roman Kistler noch nicht denken. Die Hitzeperiode dauere noch nicht so lange wie vor zehn Jahren. Damals starben 97 Prozent aller Äschen im Rhein.