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Ostschweiz NZZ übernimmt das St. Galler Tagblatt praktisch vollständig

Die Tageszeitungen «St. Galler Tagblatt» und «Neue Luzerner Zeitung» gehören künftig praktisch vollständig der NZZ-Mediengruppe. Sie übernimmt die Minderheitsbeteiligung der Publigroupe, welche bisher rund 25 Prozent an den beiden regionalen Medienhäusern hielt.

St. Galler Tagblatt
Legende: Erneute Änderungen bei den Beteiligungen am St. Galler Tagblatt. SRF

Für die restlichen Anteile an der FPH, der Freien Presse Holding, welche aus der St.Galler Tagblatt AG und der LZ Medien Holding besteht, zahlt die NZZ-Mediengruppe 53 Millionen Franken. Dies geht aus der Medienmitteilung hervor.

Die Publigroupe hatte ihre Verkaufsabsichten für ihre FPH-Beteiligung schon länger kundgetan: Da nach dem Verkauf der Inseratevermittlungstochter Publicitas aber das Medienhaus Tamedia ein Übernahmeangebot für die Publigroupe gemacht hat, muss dem Verkauf der FPH-Aktien nun die ausserordentliche Generalversammlung zustimmen.

Keine personellen Auswirkungen

Die NZZ-Mediengruppe bezeichnet die vollständige Übernahme der FPH laut Mitteilung als klares Bekenntnis zu ihrer Regionalmedienstrategie. Das Unternehmen könne damit seine Marktposition in der Ost- und Zentralschweiz stärken und gleichzeitig die Gruppenstruktur vereinfachen.

Personelle Auswirkungen soll diese Veränderung nicht haben, stellt der Geschäftsleiter des St. Galler Tagblatts, Daniel Ehrat, gegenüber der Sendung «Regionaljournal» auf SRF1 fest.

Daniel Ehrat sagt :«Diese Veränderung hat auf das operative Geschäft keinerlei Einfluss. Ob wir eine Redaktion schliessen oder ausbauen wollen, hat nichts mit dieser Beteiligungsveränderung zu tun.»

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