Historisches Museum Thurgau Oberthurgauer unzufrieden über Regierungsentscheid

Die beiden Oberthurgauer Städte Arbon und Romanshorn sind unzufrieden mit der Thurgauer Regierung: Diese hat entschieden, die Entscheidung über den neuen Standort des Historischen Museums zu verschieben. Beide Städte haben Interesse am Museum.

Fassade Schloss Frauenfeld

Bildlegende: Das historische Museum im Schloss Frauenfeld platzt aus allen Nähten. Kanton Thurgau

Am Donnerstag hat die Thurgauer Regierung bekannt gegeben, dass sie ihre Entscheidung betreffend den zukünftigen Standort des Historischen Museums auf unbestimmte Zeit verschieben werde. Sowohl Arbon wie auch Romanshorn haben grosses Interesse an diesem Museum. Vorläufig wird das Museum nun aber im Schloss Frauenfeld bleiben. Dort allerdings fehlt es an Platz.

Die Thurgauer Regierung begründet ihren Entscheid mit der Sanierung des Thurgauer Kunstmuseums in der Kartause Ittingen: Diese müsse vorrangig behandelt werden. Für zwei Sanierungen gleichzeitig fehle es an Mitteln. Man wolle die Standortfrage behandeln, wenn die Sanierung in Ittingen abgeschlossen sei, heisst es in Frauenfeld.