Obrist schliesst und entlässt über 200 Mitarbeitende

Die Tubenherstellerin Obrist muss ihre Betriebe definitiv schliessen. 213 Personen in Reinach im Kanton Baselland und im thurgauerischen Bischofszell verlieren damit ihre Stelle. Im Konsultationsverfahren konnte kein realisierbarer Rettungsvorschlag gefunden werden.

Tuben

Bildlegende: In Bischofszell werden nur noch bis Ende November Tuben produziert. Obrist schliesst den Betrieb. ZVG

Zwar hätten die Mitarbeitenden zahlreiche Vorschläge unterbreitet. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung seien jedoch zum Schluss gekommen, dass die Kostenstrukturen nicht rechtzeitig und im erforderlichen Ausmass angepasst werden könnten, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Obrist verhandelt weiterhin mit Mitbewerbern im In- und Ausland über einen Verkauf der Betriebe. Eine Lösung, die zur Rettung von Arbeitsplätzen beitragen könne, zeichne sich jedoch nicht ab. Aus diesem Grund habe der Verwaltungsrat entschieden, die beiden Betriebe in Reinach und Bischofszell auf Ende November 2013 zu schliessen.

Löhne und Renten gesichert

Gemäss Obrist wird es sehr wahrscheinlich zu einer geordneten Liquidation kommen. Das heisst, alle Verpflichtungen werden erfüllt. Die Löhne der Mitarbeitenden sowie die Zahlungen an die Rentner seien sichergestellt.