Österreich ist am Zug

Es kommt etwas Bewegung in die Planung des Autobahnzubringers von St. Margrethen nach Vorarlberg.

Kreisel mit Wegschildern

Bildlegende: Die Unternehmer im Rheintal klagen über die schlechte Anbindung und zu viel Verkehr. Keystone

Der St. Galler Baudirektor Marc Mächler freut sich über positive Signale aus Österreich zur direkten Autobahnverbindung zwischen St. Margrethen und Vorarlberg.

Er habe zwar keinen direkten Kontakt zu österreichischen Politikern, aber beim Bundesamt für Strassen habe man ihm versichert, dass das Dossier in Wien bearbeitet werde.

In Österreich ist die Asfinag zuständig für den Bau von Autobahnen. Diese gibt am Montag Details bekannt zu den Projekten, die sie nächstes Jahr in Vorarlberg realisieren will. Auf Anfrage bestätigt ein Sprecher, dass der Autobahnzubringer in St. Margrethen ein Thema sei, mehr aber nicht.

Konkrete Pläne für den Autobahnanschluss dürften jedoch noch nicht vorliegen. Die Asfinag rechnet für 2017 mit Investitionen von 97 Millionen Euro in Vorarlberg. Das wäre eher wenig für einen neuen Zubringer, zumal auch noch andere Projekte anstehen.