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Ostschweiz «Ohne Knaben gehen wir lieber in die Schule»

Studien zeigen, dass Knaben und Mädchen besser lernen, wenn sie in der Schule unter sich sind. Eine der ältesten geschlechtergetrennten Schulen der Schweiz steht in St. Gallen: Die Mädchensekundarschule «Flade». Hier lernen die Mädchen offenbar erfolgreicher.

Eine Klasse der Mädchensekundarschule «Flade» in St. Gallen im Englisch-Unterricht.
Legende: Eine Klasse der Mädchensekundarschule «Flade» in St. Gallen im Englisch-Unterricht. SRF

Neue Studien zeigen, dass das Leistungsniveau in geschlechtergetrennten Schulen besser ist als in gemischen Schulen. Eine Feststellung, die auf die «Meitli Flade» in St. Gallen zutrifft: «Im innerkantonalen Vergleich mit gemischten Schulen schneiden wir regelmässig sehr gut ab. Insbesondere bei den sprachlichen Fächern schwingen unsere Mädchen obenaus», sagt die Schulleiterin der Mädchensenkundarschule.

«Hier können wir so sein, wie wir sind»

Die Schülerinnen in einer reinen Mädchenschule seien bereit, volle Leistung zu bringen. Sie würden sich hier nicht der Gefahr aussetzen, von Knaben in der Klasse als «Streberin» beschimpft zu werden, sagt Schulleiterin Egger weiter. Das bestätigen mehrere Schülerinnen der St. Galler Mädchensekundarschule: «Mir ist es wohler ohne Knaben. Wir können so sein wie wir wollen, wir müssen niemandem gefallen. Hier sind alle gleich und bei einem Fehler wird man nicht blöd ausgelacht».

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