Open Air St. Gallen will gegen Zwischenhandel vorgehen

Die Tickets für das Open Air St. Gallen sind seit zwei Tagen ausverkauft - aus Sicht der Festival-Verantwortlichen ein schöner Erfolg. Die Kehrseite: Bereits sind im Internet Tickets zu überteuerten Preisen im Umlauf. Die Organisatoren wollen Gegensteuer geben.

Eingang zum Open Air

Bildlegende: Zutritt zum Open Air: Mit personalisierten Tickets könnte der Zwischenhandel unterbunden werden. Keystone

Gemäss Angaben der Festival-Verantwortlichen ist der Vorverkauf für das Open Air St. Gallen ein neuer Rekord: Nie waren die Tickets so früh im Jahr ausverkauft. Nun werden auf verschiedenen Auktionsplattformen die Tickets zum Verkauf angeboten - bereits jetzt zu überteuerten Preisen. Im Internet kostet ein 3-Tages-Pass schon das Doppelte.

Gegen den Zwischenhandel will die Open-Air-Leitung vorgehen. Angebote von professionellen Zwischenhändlern liessen sie aus dem Netz entfernen, sagt der Open-Air-Verantwortliche Cyrill Stadler. Zudem überlege man sich, personalisierte Tickets einzuführen. Diese wären - weil sie auf einen Namen lauten - für den Weiterverkauf ungeeignet.