Ostschweiz soll im Bundesrat vertreten sein

Die Ostschweizer Kantonsregierungen pochen auf eine Ostschweizer Vertretung im Bundesrat. Zudem sprechen sich die Regierungen an ihrer Plenarkonferenz gegen einen Abbau der Regionalredaktionen in der NZZ-Gruppe sowie gegen Zollstellenschliessungen im Ostschweizer Raum aus.

Drei Menschen in Kravatte

Bildlegende: Benedikt Würth (links) ist nach Jakob Stark Präsident der ORK-Konferenz. Rechts Landammann Matthias Weishaupt. ZVG

Anlässlich der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) auf der Schwägalp bedauerte die ORK die fehlende Vertretung im Bundesrat Dies schreibt die ORK in einer Medienmitteilung. Weiter will sich die ORK gegen die geplante Schliessung der vier Zollstellen Bargen, Romanshorn

sowie St.Gallen und Buchs wehren. Die Ostschweizer Kantonsregierungen sind überzeugt, dass der vorgesehene Leistungsabbau beim Zoll erheblichen Schaden für die Grenzregion Ostschweiz zur Folge hätte. Dies sei unannehmbar, heisst es in der Medienmitteilung.

Kein Abbau bei Regionalredaktionen

Besorgt haben die Ostschweizer Kantonsregierungen die jüngsten Entwicklungen zur Umstrukturierung des St.Galler Tagblatts zur Kenntnis genommen. Die ORK erwartet, dass die Stimmen aus den Ostschweizer Kantonen in den verschiedenen Tagblatt-Ausgaben weiterhin in allen Ressorts zur Geltung kommen.

Die Mitglieder

Der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) gehören die Kantone Glarus, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St.Gallen, Graubünden und Thurgau an. Der Kanton Zürich ist assoziiertes Mitglied.