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Ostschweiz Ostschweizer Bahnen arbeiten enger zusammen

Die Appenzeller Bahnen (AB) und die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) legen ihren Bahnunterhalt zusammen. Sie bauen gemeinsam eine neue Werkstatt in Herisau. Der Standort Gais (AR) wird geschlossen. 5 Arbeitsstellen gehen verloren.

Werksatt für Bahn
Legende: Zusammenarbeiten in der Werkstatt: SOB und AB gehen Kooperation ein. zvg

Die beiden Bahnen AB und SOB wollen zusammenarbeiten. Der neue Standort heisst Herisau. Das teilen die Bahnen mit. Im Ausserrhoder Hauptort soll eine neue Werkstatt Ende 2016 den Betrieb aufnehmen.

Diverse Optionen

Die AB haben verschiedene Optionen analysiert. Neben dem Neubau einer Zentralwerkstatt wurde auch der Ausbau der bestehenden AB-Werkstätten in Gais und Speicher sowie eine Kooperation mit der SOB geprüft. Als wirtschaftlich beste und zukunftsträchtigste Lösung erwies sich das Zusammenarbeitsmodell AB-SOB. Die Verwaltungsräte beider Bahnen haben die Kooperationslösung im Grundsatz gutgeheissen.

Wie genau die Kooperation funktioniert und was das genau für die Angestellten heisst, ist noch unklar. AB-Mediensprecher Alexander Liniger sagt gegenüber dem Regionaljournal Ostschweiz, dass die Details erst im Herbst vorliegen.

Konzentration

Die AB betreiben zurzeit Werkstätten in Herisau, Speicher, Gais und Heiden. Geplant ist in Herisau ein Neubau, in dem ab Ende 2016 die Züge der AB instand gehalten werden können. Der jetzige Standort Herisau und die Werkstatt in Gais werden aufgehoben. Die frei werdenden Flächen stehen für die Arealentwicklung zur Verfügung.
In Speicher wird auch künftig Rollmaterial der AB unterhalten. Es ist vorgesehen, den Tages- und Wochenunterhalt der Züge der Durchmesserlinie in Speicher abzuwickeln. Revisionen erfolgen in Herisau.

Stellenabbau

AB und SOB gehen von einem Stellenabbau aus, Rund 5 Stellen werden gestrichen. Die Bahnen betonen aber, dass diese über die natürliche Fluktuation und über Pensionierungen aufgefangen werden können.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12.03 Uhr

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