Ostschweizer bessern Bewerbungsdossier nach

Ostschweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein kämpfen um einen nationalen Innovationsstandort. Mit ihrem überarbeiteten Konzept rechnen sich die Verantwortlichen gute Chancen aus.

Empa Hauptsitz in St. Gallen

Bildlegende: Das vorhandene Wissen einsetzen: Auch die Empa in St. Gallen wäre Teil des Ostschweizer Innovationsparks. Keystone

Der Bundesrat sucht Standorte für einen neuen Schweizer Innovationspark. Dafür beworben haben sich unter anderen die Kantone St. Gallen, die beiden Appenzell und das Fürstentum Liechtenstein. Gemeinsam werben sie für einen sogenannten Netzwerkstandort Ost. Als Standort vorgesehen ist das Areal neben der Empa in St. Gallen.

In der ersten Runde hat der Bundesrat das Ostschweizer Konzept nicht berücksichtigt. Die Verantwortlichen hatten aber die Chance, ihr Papier nachzubessern, was nun passiert sei, erklärte der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Beneditk Würth vor den Medien. «Wir haben die Schwachstellen unserer ersten Idee eliminiert». Grundidee ist, intelligente Produktionssysteme und Geschäftsmodelle zu entwickeln, um in der Schweiz kosteneffektiv hochwertige Güter zu produzieren, wie der Volkswirtschaftsdirektor erklärte.

Grosse Unterstützung erfahren die Verantworltichen aus der Wirtschaft, Politik und Forschung. Sie alle wollen den Standort Ostschweiz stärken.

Ob der Bundesrat gleicher Meinung ist, zeigt sich bis im Sommer. Bis dann wird laut den Verantwortlichen klar, ob der vorgesehene Standort in St. Gallen zum nationalen Innovationspark gehört.