Ostschweizer Erdbeerernte fällt teilweise ins Wasser

Rund 50 Prozent der St. Galler Erdbeeren sind in diesem Jahr infolge des nassen Frühlings Befall und Fäulnis zum Opfer gefallen.

Hand mit Erdbeeren

Bildlegende: Viele Erdbeeren wurden dieses Frühjahr durch das schlechte Wetter beschädigt und können nicht mehr verkauft werden. Keystone

Im St. Galler Rheintal, einem der wichtigen Erdbeeranbaugebiete der Ostschweiz, wirkte sich der nasskalte Frühling besonders stark aus: In vielen Plantagen wurden bis zu 60 Prozent und mehr Ernteausfälle registriert.

Verschiedene Pflanzer liessen die Ernte ausfallen, weil das Aussortieren der faulen Beeren zu aufwendig gewesen wäre. Landwirte sprechen von einem der schlechtesten Jahre seit langem.

Thurgau weniger betroffen

Schäden werden auch aus dem Thurgau, einem der wichtigsten Erdbeeren-Anbaugebiete der Schweiz, gemeldet. Die Ausfälle dürfte hier aber kleiner sein als im Nachbarkanton.