Ostschweizer Kantonalbanken reagieren auf die Währungskrise

Die Kantonalbanken im Thurgau und in Glarus senken den Zinssatz auf Sparguthaben. Auch die Appenzeller Kantonalbank will das tun. Die St.Galler haben noch nicht entschieden.

Sparschwein mit Note

Bildlegende: Für das gesparte Geld gibt es immer weniger Zins. Die Banken senken die Sätze. Imago

  • Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) nimmt marktbedingte Anpassungen bei einigen Kontoprodukten vor. Per 1. Februar 2015 sinken die Zinsen für Sparkonti um 0,05 Prozentpunkte. Der Zinssatz für das Sparen 3-Konto beträgt neu 0,75 Prozent (bisher 1,00 Prozent).
  • Die Glarner Kantonalbank (GLKB) passt den Zins auf den Sparkonti ebenfalls an. Ab 1. Februar beträgt er 0,1 Prozent. Das sind 0,025 Prozent weniger als bisher.
  • Die Kantonalbank Appenzell Innerrhoden (APPKB) prüft derzeit, ob die Sparzinsen nach unten korrigiert werden müssen. Aktuell liegt der Satz bei 0,15 Prozent.
  • Noch nicht entschieden hat die St.Galler Kantonalbank (SGKB).
  • Auf Anfrage teilt auch die Graubündner Kantonalbank (GKB) mit: «Aufgrund der veränderten Marktsituation senkt die Graubündner Kantonalbank per 1. Februar den Zinssatz für Sparkonti von 0,1 Prozent auf 0,05 Prozent.»