Ostschweizer Reka-Feriendörfer sind gefragt

Die fünf Ostschweizer Reka-Feriendörfer haben in der letzten Saison im Vergleich zu den anderen Gebieten überdurchschnittlich zugelegt. Am meisten Disentis mit 40 Prozent. Dies unter anderem wegen dem neuen Thema: Gold.

Häuser der Reka-Feriendorf-Siedlung

Bildlegende: In den sieben Häusern des Reka-Feriendorfes in Wildhaus befinden sich 57 Wohnungen. SRF

In der Ostschweiz gibt es fünf Reka-Feriendörfer: Wildhaus, Bergün, Pany, Disentis und Urnäsch. In den vergangenen Jahren waren die Belegungszahlen dieser fünf im Vergleich mit den restlichen acht Feriendörfern in der Schweiz eher tiefer, deshalb hatten sie auch mehr Potential um zuzulegen. Und das taten sie um rund 10 Prozent.

Einen Grund dafür sieht Damian Pfister von Reka darin, dass jedem Feriendorf ein Thema zugeteilt wurde. Beispielsweise «Bahn» in Bergün, «Tier und Bauern» in Urnäsch und «Zirkus» in Wildhaus. Auch in Disentis habe sich das neue Thema «Gold» herumgesprochen und auf die Übernachtungszahlen ausgewirkt, ist Damian Pfister überzeugt.

Die Genossenschaft Reka ist zudem auf der Suche nach neuen Standorten für ein oder zwei neue Feriendörfer. Von den acht Orten, die in der näheren Auswahl liegen, befinden sich zwei in der Ostschweiz: Altnau und Kreuzlingen, beide am Bodensee. Welche Standorte das Rennen machen werden, entscheidet die Geschäftleitung Ende Jahr.