Ostschweizer stürzen sich auf Euro-Noten

Wegen des günstigen Wechselkurses wollen viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer möglichst rasch Euro kaufen. Die Banken werden entsprechend überrannt.

Zettel an Bankomat weist darauf hin, dass keine Eurobezüge mehr möglich sind.

Bildlegende: Die Folgend des grossen Euro-Ansturms: ausverkauft! SRF

«Vorübergehend keine Euro-Bezüge möglich»: Bei einigen Ostschweizer Bankfillialen waren die Euronoten am Freitagmorgen ausverkauft. Die Mediensprecher der Raiffeisenbank-Gruppe und der St. Galler Kantonalbank bestätigen, dass die Nachfrage auffallend gross ist.

Wie eine Umfrage von Radio SRF zeigt, wollen viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer vom Wechselkurs profitieren, um mit dem Geld Ferien zu machen oder im Ausland einzukaufen.

SBB erhöht Kapazität auf Strecke Zürich-Konstanz

Im grenznahen Ausland macht man sich auf die Einkaufstouristen aus der Schweiz gefasst. Zustätzliches Personal stehe bereit, die Lager seien aufgefüllt, sagt etwa der Geschäftsleiter des Messeparkes in Dornbirn. Das gilt auch für Konstanz, wie die Verantwortlichen in der Grenzstadt erklären. Mit aussergewöhnlich vielen Einkaufstouristen rechnet auch die SBB. Sie setzt am Samstag auf der Strecke Zürich-Konstanz zusätzliche Wagen ein, wie sie schreibt.