Ostschweizer Technik im Weltraum

Wenn die Landesonde «Philae» auf dem Kometen «67P/Churyumow-Gerasimenko» aufsetzt, ist auch Ostschweizer Technologie an Bord. Die Sensoren kommen aus Frauenfeld, die Optiken aus St. Gallen, die Messgeräte aus Rapperswil.

Raumsonde

Bildlegende: Landesonde «Philae»: Eine ganze Reihe der Messgeräte kommen aus der Ostschweiz. ESA

Seit zehn Jahren ist die Raumsonde Rosetta unterwegs, nun kommt sie ihrem Ziel näher: Heute Mittwoch soll die Landesonde «Philae», die zur Rosetta-Mission gehört, auf dem Kometen «67P/Churyumow-Gerasimenko» aufsetzen.

  • Mit an Bord der Landesonde sind sieben Kameraobjektive des St. Galler Unternehmens Fisba Optik. Die Signale und Bilder sollen Hinweise über die Entstehung unseres Sonnensystems liefern.
  • Das Frauenfelder Unternehmen Baumer Electric AG hat Teile hergestellt, die bei der Mission zum Einsatz kommen. Die Sensoren gehören zum Mikrowellen-Experiment und sollen Hinweise über die Zusammensetzung der Gashülle des Kometen geben.
  • Und die Hochschule Rapperswil arbeitet am Experiment mit. Zusammen mit der Universität Bern sind die Rapperswiler Physiker für das Experiment DFMS zuständig. Mit einem sogenannten doppelfokussierenden Massenspektrometer werden die chemischen Elemente des Kometen bestimmt.