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Ostschweiz Ostschweizer Wirtschaftsförderung weniger erfolgreich

Die Thurgauer Wirtschaftsförderung hat im Jahr 2010 knapp 50 Firmen angesiedelt, 2013 waren es noch 25. Einen kontinuierlichen Rückwärtstrend zeigen auch die Zahlen in den anderen Ostschweizer Kantonen. Der Grund seien politische Unsicherheiten, heisst es.

Industriegebäude
Legende: Für die Wirtschaftsförderer wird es schwieriger, Firmen anzusiedeln (Symbolbild) Keystone

Internationale Investoren seien verunsichert, sagt Edgar Sidamgrotzki von der Thurgauer Wirtschaftsförderung. Zum Beispiel die Abzocker- oder die Mindestlohninitiative hätten Fragezeichen hinterlassen. Die Investoren würden abwarten bis die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geklärt seien.

Diesen Trend gibt es in der ganzen Schweiz. Gemäss dem St. Galler Amt für Wirtschaft kommt die Ostschweiz dabei noch gut weg. Der Zusammenschluss der Kantone St. Gallen, Thurgau und beider Appenzell in der Wirtschaftsförderung helfe, trotzdem noch Firmen anzusiedeln.

«Heute muss man die politische Situation einfach besser erklären», sagt Sidamgrotzki. Deshalb könnten die Kantone voneinander profitieren, weil man so die Arbeit aufteilen könne.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 12.03 Uhr

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