PH Thurgau muss Stellen streichen

Die Sparmassnahmen des Kantons zwingen die Hochschule zum Handeln: Sie muss eine Million Franken einsparen. Unter anderem werden Gebühren erhöht oder Stellen gestrichen.

PHTG

Bildlegende: Die PHTG muss sparen und streicht Stellen. Keystone

Der Kanton Thurgau senkt aufgrund der Sparmassnahmen die finanzielle Unterstüztung der pädagogischen Hochschule: Ab 2017 erhält die PH pauschal eine Million Franken weniger.

Dies hat Konsequenzen

Insgesamt baut die Pädagogische Hochschule 3,4 Vollzeitstellen ab. Da die Löhne der Dozenten und Angestellten am meisten ins Gewicht fallen, lasse sich so am meisten sparen, sagt Priska Sieber, Rektorin der PHTG. Möglich werden soll dies, indem die Lerngruppen grösser werden, oder das Selbststudium ausgebaut wird.

Allerdings reichen diese Massnahmen nicht aus: Mit Stellenstreichungen und weiteren Sparmassnahmen kann die PH 700'000 Franken einsparen.

Die restlichen 300'000 Franken will die PH mit Mehreinnahmen kompensieren: Unter anderem werden die Parkplatzgebühren erhöht oder es soll mehr kostenpflichtige Angebote geben.

Der Kanton Thurgau senkte den Beitrag an die PH, da der Kanton rote Zahlen schreibt. Mit einem Entlastungspaket versucht die Regierung Gegensteuer zu geben.