Pistole über Grenze in Diepoldsau geschmuggelt

Eine geladene Pistole wurde am Grenzübergang Diepoldsau in einem Auto sichergestellt. Der Lenker wurde der Polizei übergeben.

Pfferpistole im Ablagefach einer Autotüre.

Bildlegende: Die Pfefferpistole sieht einer echten Waffe täuschend ähnlich. zvg

Am 7. Januar gegen 11.30 Uhr kontrollierten Grenzwächter bei der Einreise einen in der Schweiz immatrikulierten Personenwagen. Dabei stellten sie im Ablagefach der Fahrertüre eine Pistole 7.65 mm mit Munition sicher. Der Lenker besass keine Bewilligung für die Waffe und wurde der Polizei übergeben.

Waffen werden oft geschmuggelt

Ein zweiter Fall ereignete sich am gleichen Tag am Grenzübergang in Au. Ein 39jähriger versuchte mit einer Pfefferpistole, die griffbereit im Ablagefach lag, die Schweiz zu verlassen. Da die Pfefferpistole aufgrund ihres Aussehens mit einer echten Pistole verwechselt werden könnte, gilt sie laut Grenzwacht ebenfalls als Waffe im Sinne des Waffengesetzes. Der Mann wurde ebenfalls der Kantonspolizei St. Gallen übergeben.

Im St. Galler Rheintal wurden in der vergangenen Woche ingesamt zehn verbotene Waffen sichergestellt. Meistens handelte es sich dabei jedoch nicht um Schusswaffen, sondern um Messer, Schlagstöcke, Schlagruten, Sprayprodukte. Diese fallen dennoch unter das Waffengesetz.