Polizei: Mehr Einsätze wegen Ruhestörungen

Die lauen Sommerabende der letzten Wochen haben es in sich: Die Beamten der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen mussten knapp 200 Mal wegen Lärmklagen ausrücken.

Jugendliche sitzen in der Dämmerung auf einer Wiese.

Bildlegende: Die warmen Temperaturen locken die Menschen ins Freie, oft bis spät in die Nacht hinein. Keystone

Private Gartenpartys, laute Musik, Gespräche auf der Terrasse bis in die Nacht hinein: Die Menschen geniessen die warmen Temperaturen, halten sich vermehrt im Freien auf. Nicht immer zum Verständnis ihrer Nachbarn. Dies führte dazu, dass die Beamten der St. Galler Kantons- und Stadtpolizei in den letzten drei Wochen knapp 200 Mal wegen Ruhestörungen ausrücken mussten. Im Vergleich mit dem Wintermonat Februar ist dies über sechs Mal mehr.

Die Zunahme der Lärmklagen habe aber nicht nur mit den wärmeren Temperaturen, sondern auch mit der heutigen Zeit zu tun, sagt Hanspeter Krüsi von der St. Galler Kantonspolizei. Die Leute seien weniger tolerant. Und: Anstatt die Nachbarn selbst auf die laute Musik oder die lauten Gespräche aufmerksam zu machen, informierten sie lieber direkt die Polizei.