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Postschliessungen Thurgau Politiker fordern Widerstand

«Der Thurgau hat sich wie kaum ein anderer Kanton gegen die Ausdünnung des Poststellennetzes zur Wehr gesetzt.» Das schreibt die Regierung in der Antwort auf einen Vorstoss. In der Debatte des Rates wurden Rezepte gegen den Kahlschlag im Poststellennetz verlangt:

  • Die Post gehöre allen Bürgern, sagte Kantonsrat Peter Bühler (CVP). Die Postagenturen seien nicht ideal. Die Regierung solle sich wehren.
  • Ein Sprecher der FDP sagte, es gehe rasend schnell, wie die Post ihre Stellen abschaffe. Konstruktiver Widerstand lohne sich.
  • Man solle Veränderungen auch als Chancen sehen, hiess es von der GLP. Die Post brauche unternehmerische Freiheit.
  • Die veränderte Gewohnheit der Kunden zwinge die Post zu reagieren, argumentierten die Grünen. Die Grundversorgung müsse aber aufrecht erhalten werden.

Er hoffe, dass die Botschaft in Bern ankomme, sagte Regierungsrat Walter Schönholzer (FDP). Die Schliessung von Filialen in grossen Gemeinden sei problematisch.

Weitere Schliessungen

Der Kanton Thurgau ist besonders von den Filialschliessungen der Post betroffen. Von den 35 Anfang 2017 noch vorhandenen Poststellen soll die Zukunft von zwölf Filialen bis 2020 überprüft werden. Dank Interventionen des Kantons seien es vier weniger als ursprünglich geplant, schreibt die Regierung.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Zuerst wollen FDP und SVP das alles Gewinne abwirft, das ganze Land wird kapitalistisch um gebaut und jetzt will die Post alles daran setzen Gewinne ab zu werfen, nun ist es auch nicht recht. Das gleiche Szenario wie sich bei einer no billag Annahme ünrigens abzeichnen würde. Die wissen einfach nicht was sie tun. Nur ihren eigenen Säckel im Visier!
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