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Preispolitik Skiabos Der Krise den Kampf ansagen

Zwei Snowboarder auf weisse Piste, im Hintergrund verschiedene Sesselbahne.
Legende: Die Skigebiete Laax, Pizol und Brambrüesch versuchen unterschiedlich die Gäste im Winter an den Berg zu locken. Keystone

Günstigabos wie sie Saas-Fee im vergangenen und auch in diesem Winter wieder verkauft, finden nicht überall Anklang. Sie würden den Markt kaputt machen und eine Negativ-Spirale auslösen, äussert sich Klaus Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen.

Deshalb müsse man sich Alternativen überlegen.

Dynamischer Preis: So versuchen die Pizolbahnen mit wetterabhängigen Tageskarten Gäste anzulocken: Je schöner das Wetter, desto teuer das Ticket. Ähnlich macht es Laax. Hier ist das Ticket nicht nur vom Wetter, sondern auch von der Auslastung der Piste abhängig: je weniger Gäste, umso günstere die Skikarte.

Vorzüge für Einheimische: Im Gebiet Brambrüesch ist die Jahreskarte für die Churer günstiger, da die Stadt Chur die Bahnen immer wieder finanziell unterstützen. Nun gebe man etwas zurück, sagt Manuela Seeli, Delegierte des Verwaltungsrats Chur Bergbahnen.

Crowdfunding: Brigels wollte diesen Winter die Saisonabos günstiger verkaufen, sofern mindestens 2000 dieser Tickets verkauft werden. Erhältlich waren die Tickets bis Ende Mai, das Verkaufsziel wurde erreicht. Ohne Bindung an eine Menge würde die Vergünstigung aber wenig Sinn ergeben. «Wir wollen mehr Neugäste an den Berg holen, nicht den bisherigen Kunden ein günstigeres Ticket verkaufen. Dieser Schuss würde nach hinten losgehen», äussert sich Manuela Seeli zu der Preispolitik von Brigels.

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