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Ostschweiz Protest aus dem Sarganserland hat gewirkt

Die Talgemeinschaft Sarganserland-Walensee hat mit einer Petition gefordert, dass nach 88 Jahren weiterhin KV-Klassen im Sarganserland unterrichtet werden - mit Erfolg: Erziehungsdirektor Stefan Kölliker trägt der politischen Willenskundgebung Rechnung.

Erziehungsdirektor Stefan Kölliker im Profil
Legende: Muss sich nicht auf Biegen und Brechen durchsetzen: Erziehungsdirektor Stefan Kölliker. Keystone

Er hat am Mittwoch in St. Gallen zum Thema Schulkreiseinteilung mitgeteilt, dass am Berufsschulzentrum Sarganserland (BZSL) in Sargans auch nach 2013 KV-Lehrlinge im E-Profil unterrichtet werden können. Ab dem Schuljahr 2013/2014 werden die Lehrlinge aber nicht mehr in Walenstadt, sondern in Sargans beschult.

Nicht unbedingt durchsetzen

Die Petition zum Erhalt der Kaufmännischen Berufsschule im Sarganserland war innerhalb dreier Wochen von 16'081 Personen unterzeichnet und Ende November der Staatskanzlei übergeben worden. Eine Menge Unterschriften, sagt auch Erziehungsdirektor Stefan Kölliker.

So viele Leute will ich nicht vergraulen.

Etwas unbedingt durchzusetzen, so Kölliker, müsse nicht sein und mache auch wenig Sinn. Wichtiger sei es, die Qualität der Schule zu erhalten und mit Lehrpersonen zu arbeiten, die movtiviert seien.

Es könne aber nicht die Rede davon sein, dass er bei Protesten immer nachgebe, so Kölliker weiter. Jüngstens zog er einen Entwurf zurück, der Teilzeit-Lehrer betroffen hat. Diese hatten gegen die Absichten des Bildungsdirektors opponiert.

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