Wasserverlust Rätsel um verschwundenes Wasser gelöst

38 Millionen Liter Trinkwasser sind im letzten Jahr in Häggenschwil/SG verschwunden. Die Behörden standen vor einem Rätsel. Nun ist klar: Das Wasser floss durch ein Leitungsleck in den Bodensee und von dort wieder zurück in das Leitungsnetz. Die Gemeinde kostet der Wasserverlust rund 20‘000 Franken.

Vom verschwundenen Wasser in Häggenschwil.

Bildlegende: Vom verschwundenen Wasser in Häggenschwil. Keystone

Praktisch jede Gemeinde beklagt den Verlust von Trinkwasser im Leitungsnetz. Der Verlust in Häggenschwil aber war nicht mehr tolerierbar: «Rund ein Fünftel unseres Trinkwassers ist im letzten Jahr einfach so verschwunden. Das ist massiv», klagt Gemeindepräsident Hans-Peter Eisenring. Nun ist man dem Grund auf die Schliche gekommen. Mehrere Lecks in alten Leitungen waren Schuld am Wasserverlust. Ein Grossteil des Trinkwassers floss in einen Bach und von dort in den Bodensee und dann über eine Aufbereitungsanlage zurück nach Häggenschwil: «So ist halt der Kreislauf des Wassers», lacht Hans-Peter Eisenring.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr