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Ostschweiz Rapperswil-Jona macht seinen Verkehr vor allem selbst

Der Grossteil des Verkehrs in Rapperswil-Jona fährt nicht durch die Stadt, sondern hinaus oder hinein. Der Durchgansverkehr macht nur rund einen Viertel des Verkehrsaufkommens aus.

Zwischen zwei Autoreihen protestieren Menschen mit Bannern «Weniger Stau und bessere Luft»
Legende: Bereits im Jahr 2000 protestierten die Einwohner gegen das Verkehrsproblem der Stadt. Keystone

Zu diesem Schluss kommt die Verkehrserhebung vom letzten November, welche der Stadtrat in Auftrag gegeben hat. Nun wurden sie präsentiert. Etwas über 73'000 Fahrzeuge bewegen sich an einem durchschnittlichen Werktag über die Stadtgrenze hinaus.

Nur 27 Prozent davon fährt ohne Halt oder Stopp durch Rapperswil-Jona. Der grössere Teil, 73 Prozent, stammt vom sogenannten Quell- und Zielverkehr.

Seit Jahren kämpft Rapperswil-Jona mit Verkehrsproblemen. Bis anhin wurde keine Lösung gefunden. Nun sei man auf einem guten Weg, sagt der zuständige Stadtrat Thomas Furrer gegenüber «Regionaljournal Ostschweiz».

Es gibt einige Anhaltspunkte, wie wir unsere Mobilität verträglicher gestalten können.

Dabei geht es ihm um eine gute Stadt- und Verkehrsplanung. Ziel müsse sein, allgemein weniger Verkehr zu produzieren.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meier, Brunschwilen
    Weniger Verkehr produzieren?! Das ist doch ein schlechter Witz! Wie soll man denn bitte so etwas erreichen, wenn es immer mehr Menschen in diesem Land gibt und das allgemeine Mobilitätsbedürfnis steigt?
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Na und? Verkehr ist Verkehr, wir in Basel haben ja auch mehr ausländische denn inländische Durchfahrer. Wichtig ist doch nur, dass man die Milliarden, die wir Autofahrer mit dem Treibstoff, Steuern und Vigniette nicht ineffizient verschachert, wie es heute z.T. geschieht. Mit dem vielen Geld könnte man sehr wohl auskommen und ein top Strassensystem aufbauen. Dann müssen halt die zuständigen Beamten mit ihren 200000.- Lohn auskommen und weniger rostige "Kunst" in Kreisel gesetzt werden.
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    1. Antwort von J. Kern, Wetzikon
      Volle Zustimmung!
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