Regierung will Neubau auf dem Appenzeller Spitalareal

Die Innerrhoder Standeskommission will 40 bis 43 Millionen Franken in ein neues Gebäude auf dem Spitalareal investieren. Dort sollen die heutigen Gesundheitsdienstleistungen und eine Gemeinschaftspraxis Platz finden. Ein Umbau des bestehenden Gebäudes sei nicht möglich.

Spital Appenzell

Bildlegende: Das alte Spital könnte von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft genutzt werden. SRF/Michael Breu

Trotz abgespecktem Angebot im Spital sei ein Neubau sinnvoll, findet die Innerrhoder Gesundheitsdirektorin Antonia Fässler. «Wir sind überzeugt, dass wir das heutige Angebot langfristig fortsetzen können.»

Deshalb müsse man auch eine moderne Infrastruktur bieten. Ein Umbau des bestehenden Gebäudes sei nicht möglich, weil unter anderem die Räume nicht hoch genug seien.

«  Die Frage ist natürlich, wie man ein Spital definiert. Das Appenzeller Spital ist ein Gesundheitsdienstleister mit einem Spitalteil. »

Antonia Fässler
Statthalterin Appenzell Innerrhoden

In Appenzell werden bereits heute vor allem operative Wahleingriffe angeboten – vor allem im Bereich Or­tho­pä­die. Zudem gibt es einige wenige stationäre Betten. Im neuen Gebäude soll auch eine Gemeinschaftspraxis Platz finden. Deshalb ist auch der geschätzte Investitionsbetrag von gut 40 Millionen Franken höher als ursprünglich angenommen.