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Region Obersee Grünes Licht für Doppelspur in Schmerikon

Das Bundesamt für Verkehr stellt in seiner Prüfung keine Mängel im Bauprojekt fest. Verstreicht die einmonatige Beschwerdefrist ungenutzt, kann mit den Bauarbeiten im September 2018 gestartet werden.

Mehr Direktverbindungen, grössere Kapazitäten

Der Kanton St.Gallen beabsichtigt, das Angebot im öffentlichen Verkehr in der Region Obersee ab Dezember 2020 auszubauen und zu verbessern. Die beiden Bahnhöfe Benken und Blumenau werden neu im Halbstundentakt bedient. Die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze zwischen Uznach und Rapperswil wird erhöht und das Busangebot optimiert. Die Anschlusssituation in Rapperswil zwischen den S-Bahnen könne so deutlich verbessert werden, argumentiert der Kanton.

Einsprache der Gemeinde

Die Realisierung des verbesserten Angebotskonzepts setzt den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Uznach und Schmerikon zu einer doppelspurigen Strecke voraus. Für die Gemeinde Schmerikon hätte der Ausbau allerdings negative Folgen. Sie würde die Direktverbindung nach St. Gallen verlieren und gleichzeitig würde der Halt der S-Bahn kürzer. Weil zudem eine wichtige Barriere länger geschlossen bliebe, drohe ein längerer Rückstau bis in die Ortsdurchfahrt. Schmerikon wie auch Uznach haben deshalb Einsprachen gegen den Ausbau gemacht.

Bauten laut Bundesamt «vorschriftskonform»

Das Bundesamt stellte fest, dass die durch die SBB projektierten Bauten vorschriftskonform geplant sind und hat daraufhin die Baubewilligung erteilt. Auflagen, die das Bauprojekt gefährden, seien keine verfügt worden.

Ob die beiden Gemeinden Schmerikon und Uznach Beschwerde gegen den Entscheid einreichen, ist derzeit noch offen. Die Gemeinderäte wollen Anfang Juli darüber entscheiden, wie sie auf Anfrage des Regionaljournals Ostschweiz erklärten.

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