Reka-Feriendorf: Altnau ist aus dem Rennen

Die Reka plant neue Feriendörfer in der Schweiz. In den Thurgauer Gemeinden Kreuzlingen und Altnau wurden Abklärungen gemacht. Mit Kreuzlingen laufen nun konkrete Verhandlungen, in Altnau sind die Gespräche sistiert.

Reka-Feriendorf

Bildlegende: Ein Feriendorf wie in Urnäsch (im Bild) könnte auch in Kreuzlingen entstehen. Keystone

«Kreuzlingen bietet aus heutiger Optik klarere Möglichkeiten», sagt Reka-Direktor Roger Seifritz. Er wolle nicht näher ins Detail gehen, bis die Verhandlungen abgeschlossen seien. In Kreuzlingen führt die Reka zurzeit Gespräche mit den Grundeigentümern.

Gemäss einem Brief der Reka ist in Altnau der Standort nicht optimal. Zudem seien die Kosten ein Grund für den Entscheid. Neben Kreuzlingen sind noch weitere Orte in der Schweiz für ein neues Reka-Feriendorf im Gespräch. Wie viele neue Dörfer geplant sind und wann, ist noch unklar.

«Der Standort ist top»

Rolf Müller von Thurgau Bodensee Tourismus kann dem möglichen Standort Kreuzlingen für ein Reka-Feriendorf einiges abgewinnen. «Der Standort ist top, keine Frage, vor allem wegen der Lage und Seenähe.» Auch der Stadtpräsident von Kreuzligen, Andreas Netzle, ist hiervon überzeugt. Die Stadt und die ganze Region würden vom Feriendorf profitieren. Deshalb sei es auch nicht ausgeschlossen, dass die Stadt mögliche Unterstützungsformen diskutieren könnte, wenn die Reka ein konkretes Projekt vorlege.