Rekordgewinn dank Verkauf der Vadian Bank

Die Ortsbürgergemeinde der Stadt St. Gallen blickt auf ein Rekordjahr zurück: Mit einem Unternehmenserfolg von 16,3 Millionen Franken weist sie das beste Ergebnis ihrer Geschichte aus. Hauptgrund für den Geldsegen ist der Verkauf der Vadian Bank.

Vadian Bank

Bildlegende: Der Verkauf der Vadian Bank bringt der Ortsbürgergemeinde St. Gallen einen reichen Geldsegen. ZVG

Bereits im Sommer 2014 hatte die Ortsbürgergemeinde St. Gallen den Verkauf ihrer Bank an die St. Galler Kantonalbank bekannt gegeben. Der Preis wurde geheim gehalten. Als Gründe für den Verkauf wurden immer neue Regulierungen sowie die starke Einbindung des Vermögens in die Bank genannt. Rund 30 Prozent des Kapitals der Ortsbürgergemeinde waren demnach als Eigenkapital an die Bank gebunden.

Kaum Kapitalabflüsse

Laut Bürgerratspräsident Arno Noger gabe es nach dem Verkaufsentscheid positive wie auch negative Reaktionen. Vereinzelt sei Kapital abgeflossen, doch habe sich die Summe der verwalteten Vermögen von derzeit 723 Millionen Franken kaum verändert.

Laut Noger könne dank des Verkaufs der Erweiterungsbau des Seniorenwohnheims Singenberg mit Gesamtkosten von 15,6 Millionen Franken nun aus eigenen Mitteln finanziert werden. Das restliche Geld solle so angelegt werden, dass eine Rendite im Rahmen der bisherigen Aktiendividende erzielt werden könne, so Noger.

Integrationsprozess auf Kurs

Laut Sprecher Simon Netzle von der St. Galler Kantonalbank befindet sich die Integration der Vadian Bank auf Kurs. Im Januar wurde die Bank zu einer hundertprozentigen KB-Tochter, bis Anfang Juli soll die Integration abgeschlossen sein. Sowohl der Name der Bank wie auch die bisherige Geschäftsstelle an der Webergasse würden aufgegeben. Vereinzelte Produkte würden unter neuem Namen weiterbetrieben.