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Rekrutierung Schweizergarde Schweizergarde befürchtet Engpässe

Seit Mitte Januar ist die päpstliche Schweizergarde mit einem Werbefilm auf der Internetplattform Youtube präsent. Eine Massnahme, um künftige Engpässe zu vermeiden. Im Moment seien alle Stellen in Rom besetzt, sagt Bernhard Messmer, der für die Rekrutierung der neuen Gardisten in Glarus verantwortlich ist. Aufgrund der demografischen Entwicklung rechnet Messmer in Zukunft damit, dass es schwieriger wird, Nachwuchs zu rekrutieren.

Der Teich, in dem wir fischen, ist natürlich klein.
Autor: Bernhard MessmerRekrutierungsverantwortlicher Schweizer Garde

Man habe deshalb verschiedene Massnahmen aufgegleist, um die jungen Männer besser zu erreichen. Neben dem Werbefilm will die Schweizergarde die Internetseite erneuern und vereinfachen, an Berufsmessen teilnehmen und auf Social Media präsenter sein.

«Die praktizierenden Katholiken in der Schweiz werden nicht mehr und die Armee wird auch immer kleiner», sagt Bernhard Messmer. Und weil ein Gardist Armeedienst geleistet haben muss, schränkt dies das Bewerberfeld zusätzlich ein.

Die Päpstliche Schweizergarde

  • Besteht aus 110 Gardisten, die jeweils rund zwei Jahre in Rom bleiben.
  • Jedes Jahr braucht es durchschnittlich 35 neue Gardisten.
  • Jährlich melden sich im Rekrutierungsbüro in Glarus rund 150 Interessierte.
  • Rund 50 Personen pro Jahr durchlaufen das Bewerbungsverfahren, welches komplett in Glarus abgewickelt wird.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Ich bin weder ein Befürworter des Militärs, noch von Waffen und dergleichen. Auch bin ich kein Verfechter der katholischen Kirche. Dennoch unterstütze ich die CH Garde mit ganzem Herzen. Die Schweiz steht zwischenzeitlich ziemlich alleine in der Welt da. Wir werden als „Steuerbetrüger“, „Rosinenpicker“, „Egoisten“, „Pseudo Neutrale“, „Kapitalisten“ angesehen. Da ist mir alles recht umd billig, das auch noch ein anderrs Licht auf die Schweiz wirft, auch wenns an alte Trafitionen anknüpft.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Dient diese Garde als Dekoration oder wäre sie notfalls handlungsfähig. Zudem müsste man mir erklären, wieso in der heutigen Zeit keine Frau zu Gardistin werden könnte. Ah so, zu reizend. Schon verstanden...
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    "Schweizer Garde, etc - Schutz für den Papst und seine "gutgenährten Wohlstands-Brüder"...! Widersprüchlich, wo doch angeblich der jeweilige Papst und der Vatikan, eine "direkten Draht" zu Gott haben sollen....Da brauchen diese "Gottesleute" doch sicher keinen menschlichen Schutz....oder???
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