René Hungerbühler wird ein Brühler bleiben

«10 Jahre sind genug», sagt René Hungerbühler, Präsident des SC Brühl St. Gallen. Er tritt zurück. Es ist sein Verdienst, dass der Klub vor vier Jahren als bester Verein im Kanton St. Gallen ausgezeichnet wurde. Unter seiner Führung hat sich der Fussballverein aber auch soziale Ziele gesetzt.

Zu René Hungerbühlers sportlichen Höhepunkten seiner Präsidialzeit gehört der Aufstieg von der 2. Liga in die Challenge League und die Stadtderbys gegen den FC St. Gallen.

«Sport verein-t»

Der SC Brühl ist seit neun Jahren Träger des Qualitäts- und Integrationslabels «Sport verein-t». Er verpflichtet sich damit zur gelebten Integration von Menschen jeglicher Herkunft. Schweizweit machte der Verein vor einem Jahr Schlagzeilen, als er Flüchtlinge aus der Region an ein Fussballspiel einlud. Die Aktion war ein grosser Erfolg.

Aufstieg in die Challenge League

Mit dem Aufstieg in die Challenge League, welche René Hungerbühler als Höhepunkt in seiner Zeit als Präsident bezeichnet, kam es wieder zu den traditionellen Stadtderbys zwischen Brühl und dem FC St. Gallen, der zur gleichen Zeit von der Superleague in die Challenge League abgestiegen war.

SC Brühl versus FCSG

Wie René Hungerbühler gegenüber dem «Regionaljournal» sagt, habe es in diesen 10 Jahren gute und weniger gute Verbindungen zum Stadtrivalen gegeben. Er hätte sich eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen gewünscht, vor allem was den Einsatz von Nachwuchsspielern betreffe.

«10 Jahre sind genug»

René Hungerbühler blickt auf eine erfolgreiche Zeit als Präsident des SC Brühl zurück. Unter anderem war es sein Verdienst, dass der Klub vor vier Jahren als bester Verein im Kanton St. Gallen ausgezeichnet wurde. Jetzt ist es an Zeit, die Führung an jüngere Leute abzugeben. Ein Brühler wird René Hungerbühler jedoch Zeit seines Lebens bleiben.