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Motocross-Rennen Frauenfeld Rennpiste soll stehen bleiben

Die Piste des Motocross-Grand-Prix in Frauenfeld
Legende: Aufwendige Vorbereitungen: Rund zwei Wochen dauert es bis die Piste aufgebaut ist. MXGP of Switzerland

Bereits zum zweiten Mal findet dieses Wochenende der Motocross-Grand-Prix in Frauenfeld statt. Die weltbesten Fahrer kämpfen neben der Zuckerfabrik um WM-Punkte. Für dieses Rennen werden Tausende Kubikmeter Schutt und Erde angeliefert und zu einer Rennpiste aufgebaut. Kostenpunkt: Eine Viertel Million Franken.

Um diese Kosten einzusparen soll nun zumindest ein Teil der Piste stehen bleiben. Der Streckenabschnitt, der nicht in der Landwirtschaftszone steht. Es handelt sich etwa um ein Drittel der ganzen Anlage auf dem Boden der Schweizer Zucker AG.

Die Aussichten für eine dauerhafte Rennpiste in der Industriezone stehen gut.
Autor: Willy LäderachOK-Präsident MXGP Frauenfeld

Nach dem Rennen wird bei der Gemeinde Gachnang das Baugesuch eingereicht: «Die Aussichten stehen gut, weil in der Industriezone grundsätzlich alles gebaut werden kann», sagt Präsident Willy Läderach. Zudem werde die Piste nur einmal im Jahr genutzt, nämlich während dem Grand-Prix im August. Während dem Rest des Jahres soll die Anlage beispielsweise begrünt und als Weideland genutzt werden.

Steht die Piste einmal, werden bald Gesuche für Trainings und Rennen bei der Gemeinde eingehen.
Autor: Ernst GötzAnwohner

Kritisch stehen die Anwohner diesen Plänen gegenüber. Sie wollen mit allen Mitteln gegen dieses Baugesuch kämpfen. Sie glauben nicht, dass die dauerhafte Piste nur einmal im Jahr genutzt werden würde und befürchten mehr Lärm und Abgase.

1 Kommentar

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  • Kommentar von P. Gemperle (PGT)
    Wer lässt schon ein Bauwerk von einer viertel Million auf dem Gelände stehen um es nur einmal im Jahr zu nutzen. Das Geld könnte fast gleich unter dem Kopfkissen gelagert werden und bringt während 360 Tagen keinen Nutzen. Das heisst, Sachzwänge (Training auf der Piste) werden geschaffen. Fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Ähnlich wie bei der zweiten Gotthardröhre, die irgendwann zweispurig benutzt wird, (was ja einer gewissen Logik entspricht), obwohl Frau Leuthard anderes verspricht.
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