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Revision des Richtplans Widerstand gegen Windräder im Toggenburg

Die St. Galler Regierung will zwei Standorte für Windpärke in den Richtplan aufnehmen:

Sarganserland: Der geplante Windpark-Standort Rheinau erstreckt sich über die Gemeinden Sargans, Mels und Vilters-Wangs. Dort sollen in Etappen bis zu sechs Windräder aufgestellt werden.

Toggenburg: Der Windpark Krinau im Gemeindegebiet von Wattwil und Mosnang ist für drei Windräder ausgelegt.

Den revidierten Richtplan schickt die Regierung in die Vernehmlassung, wie sie am Freitag schreibt.

Widerstand im Toggenburg formiert

Während es im Sarganserland noch keinen organisierten Widerstand gibt, hat sich der Widerstand im Toggenburg schon formiert. Anfang April wurde der Verein «ÄlpliGegenwind» gegründet. Die Präsidentin, Brigatta Schönbächler, stört sich unter anderem an der Grösse der Windräder. Sie sollen bis zu 200 Meter hoch werden.

Drei Windräder stehen auf einer Bergkrete, im Vordergrund ein dorf in grüner Landschaft
Legende: So stellen sich die Gegner der Windparks im Toggenburg das spätere Landschaftsbild vor. Montage: zvg Verein Älpli Gegenwind

Gebaut wird die Anlage von den Thurwerken in Zusammenarbeit mit einem Investor aus dem Kanton Freiburg. Angesprochen auf die Höhe der Anlage, sagt der Verwaltungsratspräsident der Thurwerke, Thomas Grob: «Wir wollen die Standorte optimal bestücken und möglichst viel Energie gewinnen, damit man andere Standorte schonen kann.»

8 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Germann (f.germann)
    Als Toggenburger fühle ich mich kolonialisiert. Unser Tal wäre geeignet zur Nutzung der Wasserkraft mit kleinen Kraftwerken. Unser Parlament wollte das nicht, um Beeinträchtigungen für die Fische zu vermeiden. Aber die Einwirkungen einer Grosswindanlage auf die in unmittelbarer Nähe wohnenden Menschen und die Gefahr für die Adler in Libingen zählen offenbar nicht.
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  • Kommentar von Thomas Käppeli (Tokapi GT)
    Vor einem knappen Jahr hat das Schweizervolk die Energiestrategie 2050 mit 58,2% angenommen. Ich schrieb damals, dass das hehre Ziel technisch durchaus machbar ist, jedoch am politischen Widerstand scheitern könnte. Auch direkte Demokratie ist ein zweischneidiges Schwert. Durch das Einspracherecht einzelner Bürger oder Interessengemeinschaften, können jedwelche Bauvorhaben hinausgezögert oder gar verunmöglicht werden. Der Beweis wird leider gerade erbracht.
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  • Kommentar von Andreas Baumann (Andreas Baumann)
    Ihr stört Euch an den Bäumen die nicht mehr so schön sind . Ihr stört Euch an Immer Heftiger werdenden Gewittern . Ihr stört Euch daran das die ganze Naur Immer wie mehr probleme kriegt. und Natürlich stört Ihr Euch an Eurem Husten ... ja und Die Windräder Die sind ach sso schlimm und würd einen teil beitragen für all das woran Ihr Euch stört . Wie Dumm ist Die geselschaft Geworden , Sorry aber meine Meinung .
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