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Ostschweiz «Rhesi» vor entscheidender Phase

Beim Hochwasserschutzprojekt «Rhesi» ist die Vorabklärung abgeschlossen. Jetzt sollen die letzten Fragen beantwortet werden. Im kommenden Sommer beginnt die Projektplanung.

Hochwasserereignis 2005 bei ÖBB-Brücke Lustenau-St. Margrethen
Legende: Überschwemmungen wie im Jahre 2005 bei der ÖBB-Brücke Lustenau-St. Margrethen sollen in Zukunft verhindert werden. ZVG Rhesi

Das Hochwasserschutzprojekt Rhesi - Rhein, Erholung und Sicherheit - hat die Verbesserung des Hochwasserschutzes am unteren Alpenrhein zum Ziel. Die Notwendigkeit ist ausgewiesen. Sie wurde bereits im Entwicklungskonzept Alpenrhein 2005 aufgezeigt. Die Abflusskapazität des Rheins soll mit dem Hochwasserschutzprojekt Rhesi über die gesamte Länge der Internationalen Strecke auf mindestens 4‘300 m3/s erhöht und auf den Oberlauf abgestimmt werden.

Konzentration auf ein Projekt

Wie die Gemeinsame Rheinmkommission (GRK) erklärt, läuft die Vorprojektphase aus. Was nun folge, sei eine Phase der Vorbereitung. Letzte Fragen sollen beantwortet werden und künftig wolle man nur noch eine Variante anpeilen. Diese setzte sich aus den Erkenntnisen und Rückmeldungen der bisherigen Varianten zusammen. Im kommenden Sommer soll die detaillierte Projektplanung beginnen, ehe im Sommer 2018 ein fertiges Projekt vorliegen soll, so die GRK. Der Baubeginn wird frühestens im Jahr 2020 erwartet.

Visualisierung Hochwasserzone

Aus unterschiedlichen Standpunkten ist ersichtlich, welche Gebiete im Rheintal von einem möglichen Hochwasser oder Dammbruch beim Rhein betroffen sind.

Link: www.rhesi.org

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